Die Thementafeln geben nur einen ganz kleinen Einblick in die unzähligen Original-Kompositionen zu Film-Illustrationen. Über den Probetakten sind Spieldauer und Anzahl der Takte angegeben. Die Dauer schwankt zwischen zweieinhalb und drei Minuten.
Ausgaben des Bohême-Kinolexikons gab es für alle möglichen Besetzungen, gefragt waren vor allem Noten für kleine Ensembles.
Die vorliegende Ausgabe enthält das Stimmmaterial für Salonorchester (mit einer Piano-Direktions-Stimme). Erschienen 1928, kurz bevor der Stummfilm dem Tonfilm weichen musste.

Die Titelangaben sind in mehreren Sprachen aufgeführt, was den Vertrieb in andere Länder erleichterte. Das Thema Klatschbasen, Telltales, Aujourd´hui je suis en bonne humeur oder La parlanchinas kann musikalisch überall mit der gleichen Musik charakterisiert werden.
Als Komponist zur Szene Flüstern im Dunkeln ist Guido Vannini angegeben (auf dem Titelblatt auch als Vanini mit einem „n“ geschrieben ). Das Bohême Kinolexikon wurde vom Komponisten Hans May herausgegeben und redigiert, der dafür bekannt war, dass er alle stilistischen Tricks beherrschte. Eine Berliner Zeitung charakterisierte 1923 seine Tätigkeit beim Kabarett Die Gondel: „Die musikalische Umkleidung des Programms besorgt Hans May, dem hierfür nichts eigenes einzufallen braucht, da er sich vom An der Weser-Stil bis zu Hindemith-Vertracktheiten mit außerordentlicher Gewandtheit bewegt.“
Auf dem Titelblatt von A. Deventer sind Fotos berühmter internationaler Filmstars eingearbeitet.
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Notenseite Piano-Direktion