Lied von den Ohren, 1998

Schwer hat´s das Ohr, denn es kann niemals ruh´n
Musik von
Text von
bearbeitet von
Quelle
Soundcheck 1, S. 9
Herkunft Region

Zeitl. Einordnung

20. Jahrhundert
Rubriken
Aspekte
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Infos/Beschreibung

Könnten die Ohren selbst entscheiden, was sie machen wollen, dann würden sie vielleicht eines Tages sagen: Wir haben keine Lust mehr zu hören, wir brauchen dringend Urlaub und fahren ans Meer. Was würden wir dann ohne Ohren machen? In dem Lied sind einige Beispiele enthalten, die zeigen, was ohne Ohren nicht mehr möglich ist.

Refrain
Schwer hat´s das Ohr, denn es kann niemals ruh´n.
Selbst, wenn wir schlafen, dann hat es zu tun.
Muss alles mithör´n, ob´s will oder nicht.
Nun stellt euch mal vor; Es macht dicht!
Das Ohr geht auf Reisen, macht Urlaub am Meer.
Bleibt sogar länger, gefällt ihm dort sehr.
Plötzlich, da fällt diese Frage ihm ein:
Wie wird es wohl ohne mich sein?

1. Man kann nicht hör´n, was andre reden,
und auch Musik hört man dann nimmermehr.
Will man zum Tanze sich bewegen
im gleichen Rhythmus, das wäre dann schwer.

Refrain …

2. Muss man aufsteh´n, sehr früh am Morgen,
dann würde man keinen Wecker mehr hör´n.
Wenn man dann immer nur zu spät kommt,
dann würde man die anderen bald stör´n.

Refrain …

Zwei Strophen sind vorgegeben. Nach dem gleichen Muster kann man neue Strophen erfinden.

Das Lied kann als Einstieg in den Musikunterricht der 5. Klasse eingesetzt werden, wenn es um die sinnlichen Wahrnehmung und die entsprechenden Sinnesorgane geht. Die herausgehobene Stellung des Ohres und des Hörens wird deutlich, wenn man darüber nachdenkt, was alles im Leben nicht oder nur sehr erschwert möglich ist, wenn man sein Gehör einbüßt.

Das Lied von den Ohren von Rolf Hackmann (Text) und Walther Engel (Musik) wurde zuerst veröffentlicht 1999 im Schulbuch Soundcheck, Band 1, S. 9.

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Spielsatz zu Lied von den Ohren