Die hier abgebildeten Anzeigen dienen rein wissenschaftlichen Zwecken zur Dokumentation des Themas „Musik in der Printwerbung“.
Werbepostkarten waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein wichtiger Werbeträger. Während des Ersten Weltkriegs nutzten Firmen dieses wirksame Mittel, indem sie kostenlos Werbekarten an die Soldaten verteilten, die diese dann als Feldpost an ihre Angehörigen schickten. Damit die Soldaten nicht immer das gleiche Kartenmotiv verschicken mussten, gab es ganze Serien, die oft von bekannten Künstlern gestaltet wurden.
Solang es noch Leibniz-Keks gibt, halte ich aus.
So steht es handschriftlich auf dem Trommelfell des aufrechten Soldaten. Wie der Schreiber der Feldpostkarte die Botschaft an seine Lieben gemeint hat, bleibt offen. Macht er sich gar lustig?
Die Postkarte trägt den Stempel der Königlich Bayerischen 1. Reserve-Division und ist gelaufen am 24.1.1915 (Poststempel siehe Rückseite).