Tuba – dicke Töne, 1974

Produktgruppe
Fundstelle
Spiegel 23/1974
Quelle
Musik in der Printwerbung – Sammlung Engel
Jahr
1974
Anmerkungen
Alte Leipziger sicherheitshalber
Musikbezug/ Instrumente
Personen
Aspekte

Die hier abgebildeten Anzeigen dienen rein wissenschaftlichen Zwecken zur Dokumentation des Themas „Musik in der Printwerbung“.

Infos/Kommentar

Wenn´s um Größe und „dicke Töne“ geht, muss die Tuba herhalten. Hier ein besonders voluminöses Exemplar als Blickfang. Von dicken Töne in einer Anzeige zu reden, ist nicht ganz ungefährlich, denn der Spruch „dicke Töne spucken“ hat durchaus auch einen negativen Beigeschmack – im Sinne von Angeberei. Aber es gehört zur Werbung, auch mal eine dicke Lippe zu riskieren. Vor allem, wenn es um eine Versicherung geht: Alte Leipziger sicherheitshalber.

Übrigens…
… gibt es nicht nur eine Tuba-Größe, sondern mehrere Varianten von Tuben. Diese können sogar als Tuba-Quartett auftreten. Die professionellen Tubisten des Melton Tuba Quartetts haben mittlerweile eine große Fangemeinde. Ihre Auftritte sind hörbarer Beweis, dass man mit Tuben mehr als dicke Töne erzeugen kann. Das Image vom unbeweglichen, behäbigen, immer nur Basstöne auf eins und drei spielenden Instrumentes wird hier auf angenehme Art und Weise enttarnt.

HB
Das Melton Tuba-Quartett mit der Rossini-Ouvertüre zu Wilhelm Tell

Übrigens…
… hat es, genau 50 Jahre nach dieser Anzeige, nun auch die Tuba geschafft, zum Instrument des Jahres 2024 gewählt zu werden.