Die hier abgebildeten Anzeigen dienen rein wissenschaftlichen Zwecken zur Dokumentation des Themas „Musik in der Printwerbung“.
Die gestreckte Trompete mit 12 Ventilen ist ein Hingucker. Anlass für die Frage: Dürfen es ein paar Oktaven mehr sein? Dass bei dieser Fantasie-Trompete keine einzige Oktave mehr herauskommt und alle Ventile den gleichen Weg der schwingenden Luftsäule freigeben, interessiert hier nicht. Man ist nur fasziniert von diesem wunderbaren Anblick.
Worauf das Ganze hinauslaufen soll, erfährt man auf der nächsten Seite:

Von der Trompete mit den 12 Ventilen wird man zum Auto mit 12 Ventilen geführt. Und dann geht es im Text munter weiter mit Begriffen und Vergleichen aus der Musik:
… Mehrventiltechnik gehört zum guten Ton … Takt des kraftvollen 12-Ventilers … sichert Verbrauchswerte, die durchweg in Dur stimmen … Zusammenspiel sorgt für Harmonie … und schönsten Einklang … Corolla im Duett mit Sauberkeit und Leistung … daß er dabei nicht aus dem Rhythmus kommt, hört man …
Toyota. Nichts ist unmöglich.
Da kann man nur staunend feststellen: Werbetexte – nichts ist unmöglich.
Manipulierte Musikinstrumente in Anzeigen funktionieren ausgesprochen gut als Blickfang, siehe auch Monster-Flügel.