Kopisch, August: Allerlei Geister, Fr. Seybold´s Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1930
Bd. 14 der Reihe Unsere Kinderdichter, herausgegeben von Wilhelm Müller-Rüdersdorf
Es handelt sich bei diesem Band nicht um ein Liederbuch, dennoch ist es hier aufgenommen, da einige Gedichte von August Kopisch später zu Liedern (Märchenlieder) geworden sind. Sein bekanntestes Gedicht Die Heinzelmännchen (Wie war zu Cölln es doch vordem / mit Heinzelmännchen so bequem) wurde mehrfach vertont.
Gedichte von August Kopisch unter dem Titel Allerlei Geister sind in verschiedenen Ausgaben erschienen, herausgegeben und ausgewählt von unterschiedlichen Personen. Die Bände unterscheiden sich auch durch unterschiedliche Illustrationen.

Vorliegende Ausgabe mit Illustrationen von Richard Flockenhaus ist nicht datiert, vermutlich ist sie Anfang der 1920er-Jahre erschienen. Die farbige Titel-Grafik zeigt einen lustigen Gesellen mit einem Blasinstrument, das an ein Fagott erinnert.
Die Auswahl der Gedichte besorgte Hans Sturm, der auch eine Einleitung zum Leben des Malers und Dichters August Kopisch verfasste.
Der Band stammt aus dem Nachlass meines Vaters Hermann Engel. Aus dem handschriftlichen Eintrag geht hervor, dass er als zehnjähriger Schüler das Büchlein als Sonderpreis für den besten Aufsatz von seiner Lehrerin, Frau Naumann, am 15.12.1930 bekommen hat.
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Innentitel,
Einleitung,
ausgewählte Seiten mit Grafiken von Richard Flockenhaus,
Inhaltsverzeichnis