
Zu den maoistischen Gruppen zählte auch der 1972 gegründete Kommunistische Arbeiterbund Deutschlands (KABD). Noch im Gründungsjahr erschien das erste KABD-Liederheft mit dem Titel: Auf, auf zum Kampf! Arbeiterlieder. Ein 2. Heft erschien 1973, drei Jahre später, 1976, gab es noch ein 3. Heft.
In der Rhetorik unterscheiden sich die kämpferischen Vorworte nicht wesentlich von den Konkurrenzprodukten anderer sich sozialistisch oder kommunistisch nennender Gruppierungen.
Allen Liedern ist gemeinsam der entschiedene Kampf gegen Kapitalismus und Imperialismus, gegen Faschismus und Reaktion […] Es [das Arbeiterlied] schließt uns enger zusammen und trägt dazu bei, unsere Kollegen von der Notwendigkeit des entschiedenen selbstständigen Kampfes für Sozialismus und für den Aufbau der revolutionären Partei der Arbeiterklasse zu überzeugen.
(Vorwort zu Heft 3, S. 4)
Soweit – so gleich die Rhetorik wie bei all den anderen Gruppen. Und dann noch ein Schwenk zu den Anhängern der DDR-Variante des Sozialismus:
Setzen wir die revolutionären Lieder der Arbeiterklasse der profitgierigen Verdummungsindustrie der herrschenden Klasse entgegen und der bürgerlichen „Kultur“ der modernen Revisionisten, deren Vertreter in DKP und SDAJ mit ihrer Anbiederung an die Popkultur vor allem der Arbeiterjugend in Fesseln legen wollen!
Auf, auf zum Kampf!
Der Titel Auf, auf zum Kampf! stammt aus dem gleichnamigen Lied, abgedruckt im 1. Heft auf Seite 30. Ursprünglich ein Soldatenlied aus dem Ersten Weltkrieg (dem Kaiser Wilhelm haben wir´s geschworen), wurde es nach dem Krieg zum beliebten Arbeiterlied mit der Zeile: Dem Karl Liebknecht haben wir´s geschworen, der Rosa Luxemburg reichen wir die Hand. Später haben auch die Nazis ihre Variante auf Adolf Hitler gesungen.
Siehe Heft 2, 1973.
Siehe Heft 3, 1976.
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Vorwort, ausgewählte Beispiele und Inhaltsverzeichnis am Ende des Heftes 1.