Bremer Liederbuch – Unterstufe, 1932

herausgegeben von Mitgliedern des Bremischen Lehrervereins (Abteilung Schulgesang)
34.-50. Tausend
Autoren/ Hg.
weitere Personen
Ort
Jahr
1932
Format
Rücken 18,5 – 22,5 cm
Rubriken

Infos/Kommentar

In der Vorbemerkung wird darauf hingewiesen, dass das Liederbuch für deutsche Schulen als Bremer Liederbuch in vollkommen neuer Gestalt erscheint. Statt drei Bänden werden nur noch zwei Bände angeboten, einer für die Grundschulen und einer für die vier letzten Klassen der Volksschule.

H. Suhr, der als Beauftragter der Liederbuchkommission des Bremer Lehrervereins die Vorbemerkung verfasst hat, spricht von notwendigen Veränderung und benutzt dazu eine martialische Ausdrucksweise:
Dabei war maßgebend, daß einmal all die Texte und Melodien auszumerzen waren, die zu gewollt kindertümlich erschienen, zu fade, oft zu banal oder dem Kinde zu wesensfremd waren. Wir müssen allerdings gestehen, daß auch im vorliegenden Bande noch nicht bis ins letzte ausgejätet ist…

Und weiter schreibt er:
In stärkerem Maße als bisher ist auch versucht worden, Stilelementen neuerer Musik durch das Lied Eingang zu verschaffen, auch Texte einzuführen, die die Umwelt des Stadtkindes zum Vorwurf haben“.  Als Beispiel verweist er auf Lied Nr. 85 Auf dem Wochenmarkt.

Auf methodische Hinweise wird bewusst verzichtet, es sei Aufgabe der Lehrer, „sich aus dem vorliegenden Stoff eine methodische Ordnung selbst zu schaffen.“

Die Begleitstimmen sind für Geigen und Blockflöten geschrieben. Suhr empfiehlt auch den Einsatz der Czakanflöte [Csakan], eine heute kaum noch bekannte Blockflöte in einer tiefen Sopranlage.

PDF
– Vorbemerkung
– Inhaltsverzeichnis mit Schuljahreszuordnungen