Zu Neujahr 1919, als dieser Band herauskam, war Fritz Jöde 31 Jahre alt und als Lehrer in Hamburg tätig. Nach seiner Kriegsteilnahme an der Ostfront, Verwundung und langem Lazarettaufenthalt trat er noch während des Ersten Weltkriegs in den Schuldienst ein. Schon damals war er als Komponist, Bearbeiter, Redakteur und Herausgeber in Erscheinung getreten.
Diesen Band mit 27 Liedern auf Texte von Klaus Groth hat Jöde nicht nur herausgegeben, auch die Lautenbearbeitungen stammen von ihm. Die Laute war ein zentrales Musikinstrument der Wandervögel und der Jugendmusikbewegung. Auf der vorderen Umschlagseite innen ist ein Hinweis auf Lauten-Meinel eingeklebt, wo man in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs Lauten, Gitarren und Mandolinen erwerben konnte.

Die Alleinvertretung der echten Scherrer-Lauten und Gitarren wird besonders hervorgehoben. Dass Heinrich Scherrer (1865-1937) auch Instrumente gebaut hat, ist mir nicht bekannt. Als Autor einer erfolgreichen Lauten- und Gitarrenschule und als Verfasser eines Nachworts im Zupfgeigenhansl hat Heinrich Scherrer entscheidend mit zur Popularität der Zupfinstrumente in der Jugendmusikbewegung beigetragen.
Die Einbandzeichnung stammt von Karl Näthe.

Unter dem Verlags-Logo des Richard Hermes Verlags steht geschrieben: Dith synt de Kennewarden van Richard Hermes Verlag tho Hamborch an de Elve. Statt Logo as Kennwark dat Sassenpeerd!
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– Innentitel
– Beispielseite De mag ik ok
– Beispielseite In Klockentorn
– Quellenangaben und Nachwort von Fritz Jöde
– Annonce vom Richard Hermes Verlag