Die hier abgebildeten Anzeigen dienen rein wissenschaftlichen Zwecken zur Dokumentation des Themas „Musik in der Printwerbung“.
Glocken wurden schon sehr früh eingesetzt, um die Aufmerksamkeit (Attention) der Kundschaft zu wecken. Das wussten die Händler und Marktschreier auch ohne AIDA-Formel. Mit dem durchdringenden Klang dieses Signalinstrumentes verschafften sie sich Gehör. In der Printwerbung signalisiert eine Glocke meistens: Achtung, alle mal herhören, hier gibt es ein Super-Angebot!
In dieser Annonce hat die Glocke eine andere Funktion. Sie kann nicht klingen, da sie fest in ein schmiedeeisernes Firmenschild eingebunden ist. Dazu passt die Überschrift Glocken, die nicht klingen und dennoch rufen! (siehe ähnliche Annonce aus dem Jahr 1981).
Der Text „Zur Glocke“ lautet:
Seit alters her laden solche gastlichen Zeichen zur Einkehr, zu Speis´ und Trank, zu Rast und Ruh´. Symbole für alle, die gut bewirtet werden wollen. Und dabei ist auch der Asbach Uralt – heute wie in alter Zeit – ein Zeichen guter Gastlichkeit.
Weitere Informationen zu Asbach Uralt:
Video
TV-Spot Asbach Uralt 1962
PDF
Unter dem Motto „Heute wie in alter Zeit – ein Zeichen guter Gastlichkeit“ gibt es weitere Asbach-Anzeigen mit Firmenschildern von Gasthäusern, die statt der Glocke andere Motive zeigen. Alle hier gezeigten Beispiele stammen aus Westermanns Monatsheften (1981/1982).