Die hier abgebildeten Anzeigen dienen rein wissenschaftlichen Zwecken zur Dokumentation des Themas „Musik in der Printwerbung“.

Der Rock-Opa befindet sich gerade auf dem Highway to Hell.
Häää? Wohin?
To Hell!
Ach ja, to Hell.
Schöne Werbung zum Welttag des Hörens.
Sein Motorrad ist in der Anzeige kaum wahrnehmbar, aber mit einer guten Sehhilfe erkennt man es. Kleine weiße Punkte, wohl um Blindenschrift anzudeuten.
Der alte Mann ist nicht zu bremsen, selbst Satan kann ihn nicht aufhalten, denn:
Nobody’s gonna mess me around, I’m on the way to the promised land, I’m on the highway to hell.
Häää? Wohin?
Übrigens …
… soll das einsilbige Fragewort „Hä“ (auch häää oder hääh geschrieben) weltweit verbreitet sein und überall verstanden werden. Manche halten sich dabei zusätzlich noch eine Hand ans Ohr, um anzudeuten, dass sie etwas nicht verstanden haben und um Wiederholung bitten. Dabei bleibt offen, ob etwas rein akustisch oder inhaltlich nicht verstanden wurde. Man kann sehr wohl etwas genau gehört haben, ohne dass sich der Sinn erschließt. Es gibt auch den seltenen Fall, dass man eine Aussage genau versteht, ohne gehört zu haben, was gesagt wurde, weil Mimik und Gestik eindeutig sind. In dem Fall kann man getrost aufs „Hä?“ verzichten. Der schlimmste Fall ist, wenn beides – Hören und Verstehen – nicht funktioniert. Das kommt leider im Alter immer häufiger vor.
Man weiß heute, dass Hörschäden im Alter ihre Ursache in grauen Vorzeiten haben können. Lärmbelastungen in jungen Jahren führen zu späteren Beeinträchtigungen. Deshalb wirbt die Hörgerätebranche so gerne mit Rockopas.
HB
AC/DC: Highway to Hell