Schlag auf Schlag, 1925

bezeichnet als
Musik von
Text von
Titelblatt von
weitere Personen
Verlag
Ort
Jahr
1925
Verlags-Nr.
V. 721
Anmerkungen
k.A.

Infos/Kommentar

1925 Schlag auf Schlag Rückseite
Schlag auf Schlag, Rückseite

Die Potpourri-Ausgabe umfasst 12 Seiten. Das Titelblatt von WEGENER zeigt eine junge Frau, die mal so richtig auf die Pauke [1] haut, wohl um das Motto „Schlag auf Schlag“ aufzugreifen. Mit jedem Paukenschlag ein neuer Schlager, zusammengestellt zu einem Potpourri. Ein Hit reiht sich nahtlos an den nächsten. Das kommt gut an. Das lässt sich gut verkaufen.

Siehe auch Titelblatt mit zwei Frauen, die auf die Pauke hauen, aus dem Jahre 1933.

Auf der Rückseite erhält man einerseits einen Überblick über die Mitte der 20er-Jahre gängigen Schallplattenlabels für Schlager:

  • Favorite
  • Artiphon Record
  • Grammophon / Polyphon
  • Odeon (Dajos Bela nur auf Odeon)
  • Star Record
  • Vox Musikplatten
  • Parlaphon
  • Homocord (Alle Schlager dieses Verlages spielt Jenö Fesca nur auf Homocord)

Zum anderen sind die abgedruckten Probetakte sehr aufschlussreich. Sie geben einen Hinweis auf die wichtigen Schlagerlieferanten. Die ersten vier Beispiele stammen jeweils aus einer Operette (von Walter Kollo), einer Revue (von Walter Kollo), einer Posse (von Walter W. Goetze) und einem Schwank (von Willy Rosen).

Bei vielen Schlager-Hits handelte es sich Mitte der Zwanziger Jahre vor allem um Nummern aus den großen Revuen. Dazu auch ein Hinweis unten auf der Seite:

Verlangen Sie auch die neuen Schlager der großen Revue „100 000 Dollar“ von Willy Prager und Harry Waldau. Diese Revue geht durch ganz Deutschland.

PDF
Erste und letzte Notenseite
_______________________________
[1] Der Spruch „Mal so richtig auf die Pauke hauen“ wird gerne mit einem Musikinstrument illustriert, das genau genommen gar keine Pauke ist, sondern eine Große Trommel.