Gewidmet ist dieser Walzer dem damals schon populären jüdischen Kapellmeister Ladislaus Löwenthal aus Pilsen. Als Stehgeiger leitete er ein bekanntes Salonorchester, mit dem er bereits vor dem Ersten Weltkrieg Erfolge feierte. Nach dem Krieg pendelte Löwenthal zwischen Wien und Berlin. Zahlreiche Grammophon-Einspielungen trugen zur Bekanntheit bei. Die Kapelle Löwenthal hat einen hervorragenden Ruf. Als 1928 in Berlin der legendäre Vergnügungstempel Haus Vaterland eröffnet wurde, gehörte die Kapelle Löwenthal (Haus Vaterland) zu den festen Musikgruppen.
Löwenthal wurde 1942 vom Konzentrationslager Theresienstadt ins Ghetto Izbica verschleppt, wo er zu Tode kam.
HB
Die Aufnahme aus dem Jahre 1930 mit der Kapelle Löwenthal (Haus Vaterland) ist ein sogenanntes Charakterstück mit dem Titel 5-Uhr-Tee im Puppenhaus.
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1. Notenseite mit Widmung Herrn Kapellmeister L. Löwenthal freundlichst zugeeignet.