
Für Robert Stolz war die Klingelfee sein Opus 341, für den Wiener Bohème-Verlag war es die Nummer 2. Der Verlag wurde im November 1919 von dem Texter und Librettisten Otto Hein gegründet – unter maßgeblicher Beteiligung von Robert Stolz.
Auf dem mit FB signierten Titelblatt ist ein Foto von Franzi Ressel als Klingelfee zu sehen, mit je einem Telefonhörer an jedem Ohr.Dazu der Hinweis: Gesungen von Franzi Ressel.
Bereits die erste Nummer aus dem Wiener Bohème-Verlag war für die populäre Interpretin geschrieben, die derzeit mit der Stolz verheiratet war. Sie war die zweite seiner insgesamt fünf Ehefrauen. Nachdem sie 1923 von Stolz geschieden war, heiratete sie den Verleger Otto Hein.
Mit Halloh! Du süsse Klingelfee klingelte es auch unüberhörbar in der Kasse des Verlegers. Das Duo Rebner/Stolz legte kurz darauf noch einmal kräftig nach mit dem Welthit Salome.
Auf Seite 2 wirbt der Wiener Bohème-Verlag mit Auswahltakten für sechs Schlager, darunter auch Salome. Die Verlagswerbung auf der Rückseite ist identisch mit der Werbung auf Rückseite der Notenausgabe von Salome.
PDF
– Werbung innen S. 2
– 1. Notenseite
– Werbung Rückseite
HB
Aufnahme mit Jacques Rotter