
Diese Ausgabe ist insofern ein Kuriosum, weil die gleiche Komposition in einer Ausgabe in zwei unterschiedlichen Tonlagen veröffentlicht wurde. Einmal als „Foxtrot on the black key“ in der Tonart Ges-Dur, die mit den vielen Vorzeichen vornehmlich auf schwarzen Tasten gespielt wird (allerdings ganz ohne weiße geht´s auch nicht!). Die G-Dur-Version ist an einigen Stellen auch in den Akkordtönen ausgedünnt und somit ein wenig leichter zu spielen.
Der Komponist, Pianist und Kapellmeister Eric [Erich] Plessow hatte viele Talente. Aus seiner Feder stammen eine Reihe bekannter Schlager, er schrieb Filmmusiken und Operetten. Er war auch als Texter aktiv und obendrein im Berliner Musikbetrieb als erfolgreicher Verleger.
Auf dem nicht signierten Titelblatt ist eine Klavier-Tastatur zu sehen, vielleicht als Anspielung auf die beiden Fassungen. Auf dem aufgeschlagenen Notenbuch auf dem Klavierpult steht lediglich Foxtrot by Eric Plessow, der Rest der Fläche bleibt leer. Das macht einen unfertigen Eindruck.
Rechts oben auf dem Titel befindet sich ein handschriftlicher Vermerk des ehemaligen Besitzers Jos. Voß 1941.
HB
Der Titel Baby Gaby und die Spieluhr wurde auch für andere Besetzungen bearbeitet, die Aufnahme mit dem Tanzorchester Dajos Béla datiert aus dem Jahre 1929.
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Seite 2 (Ges-Dur Version, Anfang)
Seite 5 (G-Dur Version, Anfang)
Rückseite, Verlagswerbung für Elegante Rhythmen von Hanns Löhr