Nola, 1916/ 1927

Le gros succés de Florence Walton dans le nouvelle revue du Palace
bezeichnet als
Musik von
Text von
Titelblatt von
weitere Personen
Ort
Jahr
1916
Verlags-Nr.
S.F. 157
Anmerkungen

Infos/Kommentar

Siehe auch Nola 1915/ 1916 und Nola 1915/ 1921.

Diese Notenausgabe stammt aus dem Jahre 1927. Komponiert wurde Nola bereits 1915 von dem jungen Pianisten Felix Arndt. Mit seinen 26 Jahren war er ein viel beschäftigter Interpret von Ragtime- und amerikanischen Vaudeville-Nummern. Er schrieb auch selbst mehrere Ragtimes. Mit Nola legte er den Grundstein zur sogenannten Novelty Piano Music, die als eine Spielart des Ragtime bezeichnet werden kann. Der Musikverlag Sam Fox, der über ein eng verzweigtes Netz an Vertretungen in allen Metropolen der Welt verfügte  (u.a. in Paris Èditions Philippe Parès), machte Nola zu einem internationalen Top-Hit.

Einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung der amerikanischen Tanzmusik in Europa leistete die Tänzerin Florence Walton. mit ihren Aufritten in Paris. Mit ihrer Bekanntheit konnte man gut ein eigenes Produkt bewerben, deshalb der Hinweis über den Noten Le gros succés de Florence Walton dans le nouvelle revue du Palace.

Von Felix Arndt gibt es zahlreiche Notenrollen für selbstspielende Pianos, u.a. auch eine Interpretation seiner Nola. Es gab eine enge Beziehung zwischen Felix Arndt und der Aeolian Company in New York, die die Pianolas herstellte.

Arndt hatte nicht lange Freude an seinen großen Erfolgen als Musiker. Bereits drei Jahre, nachdem er die Pianolette Nola seiner zukünftigen Frau Nola Locke zur Verlobung geschrieben hatte, starb er 1918 in New York bei der großen Epidemie an den Folgen der Spanischen Grippe.

Auf der Rückseite wird auf weitere Piano Solo-Ausgaben hingewiesen, u.a. auf Rag Doll, Doll Dance und The wedding of the painted doll.

HB
Nola, Notenrollen-Klavier, aufgenommen mit dem Komponisten Felix Arndt

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– Notenseite (Anfang)
– Rückseite Werbung Èditions Philippe Parès / Sam Fox