An der schönen blauen Donau, o.J.

Was woll´n wir mehr? O bitte sehr.
Musik von
Text von
bearbeitet von
Quelle
Notenausgabe Aug. Cranz, Hamburg o.J.
Herkunft Region

Zeitl. Einordnung

1800 – 1900
Rubriken
Aspekte

Infos/Beschreibung

Dieses Textblatt ist die 2. Seite der Klavierausgabe des Donauwalzers, die bei August Cranz in Hamburg erschienen ist. Die Ausgabe enthält keine Jahresangabe.

Der Donauwalzer von Johann Strauß wurde 1867 uraufgeführt. Die erste Textfassung stammt von Josef Weyl, der im Hauptberuf Journalist und Bibliothekar war. Er verfasste eine Reihe von humoristischen Texten, aber auch zahlreiche Liedtexte für den 1843 gegründeten Wiener Männergesang-Verein, in der er selbst Mitglied war. Anlass für die Komposition des Donauwalzers war eines der legendären Faschingsfeste der singenden Männer, der Narrenabend im Jahre 1867. Der humoristische Text von Weyl ist gespickt mit Anspielungen auf die aktuelle Zeit und die politischen Themen in Europa. Er wurde immer wieder verändert.

Um aus der Aktualität herauszukommen, schrieb Franz von Gernerth einen allgemeiner gehaltenen Text (Donau so blau, so blau …), der heute bei Aufführungen mit Chor zum Einsatz kommt.