Das evangelische Liederbuch habe in einem Scheunen-Antiquariat in Søndervig entdeckt. Vorne auf dem Innentitel befindet sich ein Stempel: Evangelische Jugend, Paulusgemeinde Hamburg-Hamm.
Der Titel ist im April 1949 in Kassel erschienen, hier handelt es sich um eine anscheinend unveränderte Auflage (91. – 100. Tausend) aus dem Jahre 1958. In seinem Vorwort von 1949 sagt der Herausgeber, Friedrich Samuel Rothenberg, dass ein Großteil der Lieder in den letzten zehn bis 15 Jahren (1934 bis 1949) entstanden sei, also in der Zeit der Naziherrschaft, des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit. Er verliert allerdings kein Wort über diese Zeit und die Funktion der geistlichen Lieder. Am Ende formuliert er den Wunsch: Und nun gehe unser „Junges Lied“ hinaus in die Gemeinde der Jungen und Alten! Möchte es der Christenheit deutscher Zunge einen echten Dienst und Frucht bringen, die da bleibt!
Der Herausgeber Friedrich Samuel Rothenberg stand als evangelischer Theologe während der NS-Zeit der Bekennenden Kirche nahe. Als Komponist war er durch die Singebewegung um Fritz Jöde und Walther Hensel beeinflusst. Rothenbergs neue Kirchenlieder finden sich in mehreren evangelischen Gesangbüchern.
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– Innentitel
– Zum Geleit
– ausgewählte Beispiele
– Inhaltsverzeichnis