Die kleine Singdrossel, 1963

Liederbuch für die ersten Schuljahre / Hamburger Ausgabe
mit aus Bildern abgeleiteter Liedschrift (Notation)
weitere Personen
Ort
Jahr
1963
Format
Rücken 22,5 -25 cm

Infos/Kommentar

Das Liederbuch für die ersten Schuljahre umfasst 48 Seiten. Alle Monate des Jahres werden auf jeweils zwei Doppelseiten mit Liedern, Spielen und Bildern versehen. Die Notenköpfe sind farbig dargestellt, teilweise bestehen sie auch aus Bildchen. Dazu heißt es im Vorspann:
Die zeilenweise, rhythmisch geordnete und teilweise aus Bildern abgeleitete Liedschrift wurde entwickelt von Heinrich M. Sambeth.

Beispiel Notation mit aus Bildern abgeleiteter Liedschrift

Die hier vorliegende Hamburger Ausgabe der kleinen Singdrossel geht zurück auf eine Initiative des Musikausschusses der Gesellschaft der Freunde des Vaterländischen Schul- und Erziehungswesens in Hamburg, eines Lehrervereins mit über 150-jähriger Geschichte, der nach dem ersten Weltkrieg in der Lehrergewerkschaft GEW aufgegangen ist.

Zu dem Schulliederbuch gab es auch ein Beiheft (was mir leider nicht vorliegt) mit didaktisch-methodischen Anmerkungen, u.a. auch mit grundsätzlichen Erläuterungen zur Liedschrift.

Das gesamte Buch ist grafisch von Katharina Maillard gestaltet.

Übrigens
… manche Texte sind wohl eher wegen des Reimes in das Liederbuch aufgenommen worden. Denn der Wein Muskateller im Keller ist ja noch nichts für die erste Klasse. Und zum Hafen gehen, um eine Pfeife Tabak zu holen, sollten die Kleinen sicher auch nicht befolgen. Schon ein wenig makeber ist die Spielanweisung „Wir können alles spielen, was der Schneider tut“ zu dem Lied Ein Schneider fing ´ne Maus auf Seite 10. Die letzten beiden Strophen lauten: Was macht er in dem Krieg … er wird geschossen tot.

Beispielseite Januar

Beispielseite August