Die Initiative Hannoverscher Künstler und Pädagogen hatte 1978 einen Aufruf an alle engagierten Demokraten unter den deutschen Liedermachern gestartet, sich als Singegruppen und Einzelinterpreten/innen an einem Festival „Lieder zur Lage im Lande“ zu beteiligen. Die Veranstaltung fand vom 23. bis 25. Juni 1978 im Pavillon am Raschplatz in Hannover statt.
Unterstützt wurde die Veranstaltung im Pavillon vom Stadtschülerrat Hannover, den Jungsozialisten Unterbezirk Hannover-Stadt, der Theaterwerkstatt, dem Hammer-Theater Hannover, der Vereinigung Kultur und Volk (vormals VSK), Initiative f. d. Bund Sozialistischer Lehrer und Erzieher (BSLE). Verantwortlich für die Initiative Hannoverscher Künstler und Pädagogen zeichnete H.-J. Riefkogel aus dem Kötnerholzweg in Hannover-Linden.

Als Ergebnis des Treffens entstand vorliegendes Liederheft mit fast 100 Seiten Umfang. Es ist ein Dokument zur Diskussion eines Teils der politischen Linken, die am Ende der 1970er-Jahre die Verhältnisse sowohl in West als auch in Ost gleichermaßen kritisch betrachtete.
Ein Inhaltsverzeichnis gibt es nicht, nur einen Überblick über die Künstlerinnen und Künstlern bzw. Gruppen, die mit Liedern im Heft vertreten sind. Bei einigen Autoren findet man biografische Angaben vor ihren Texten und Liedern.
Oft werden nur die Vornamen genannt. Das klingt beim Berliner Kontaktbereichsorchester dann so:
Katharina singt
Doris singt auch
Wolf spielt Gitarre, Klavier, Bass, Flöte und singt
Thomas spielt Gitarre, Mandoline, Bass und singt manchmal
Stefan spielt Gitarre, Mandoline, Banjo und singt
Jürgen spielt Schlagzeug, Waschbrett, Löffel und singt manchmal
PDF
vollständiges Liederheft