Die hier abgebildeten Anzeigen dienen rein wissenschaftlichen Zwecken zur Dokumentation des Themas „Musik in der Printwerbung“.
Quelle: Hannoverheft Gebrauchsgraphik. Monatsschrift zur Förderung künstlerischer Reklame
Herausgeber Professor H.K.Frenzel, Dritter Jahrgang, Heft 4 [1926]
Um sich die nötige Aufmerksamkeit zu sichern, benutzten Ausrufer eine Handglocke, deren durchdringender Klang weit zu hören war. Oft handelte es sich um wichtige Bekanntmachungen und Anordnungen, die durch Büttel oder Gemeindediener dem Volk zur Kenntnis gegeben wurden. So wussten auch diejenigen, die des Lesens nicht kundig waren, was sie zu tun und zu lassen hatten.
Mitte der 1920er-Jahre warb der Hannoversche Anzeiger mit der Glocke in einer gewaltigen Faust. Diese erinnert an Darstellungen auf Polit-Plakaten. Die Faust ragt heraus aus dem Zentrum einer Karte, dort wo sich Hannover befindet. Der Kartenausschnitt zeigt das Verbreitungsgebiet der großen Tageszeitung Nordwestdeutschlands. Es reicht von der Nordsee bis nach Cassel und von der holländischen Grenze bis nach Stendal an der Elbe.