Nola, 1915/ 1916

A Silhouette for the Piano
bezeichnet als
Musik von
Text von
Titelblatt von
weitere Personen
Jahr
1915
Verlags-Nr.
k.A.
Druckerei
Anmerkungen
To My Wife Nola

Infos/Kommentar

Ausgabe Nola 1915/ 1916
Weiteren Infos und Hörbeispiele zum Titel Nola siehe Ausgabe 1916/ 1927
und Nola 1915/ 1921.

Die Notenseiten aller drei Ausgaben sind identisch, sie unterscheiden sich im Umschlag und in den Werbeblöcken.

Der Titel Nola wurde 1915 geschrieben. Vorliegende Notenausgabe stammt laut Copyright-Vermerk auf S. 3 aus dem Jahre 1916, erschienen bei Sam Fox Pub.Co in Cleveland und New York. Für den Titel Marionette in der Anzeige auf der Rückseite ist sogar das Jahr 1925 angegeben. Das bedeutet, dass dieser Druck mit einem neuen Werbeteil erschienen ist.

Der Stempel auf dem Titelblatt weist darauf hin, dass dieses Notenexemplar vom deutschen Ableger der Sam Fox vertrieben wurde, dem Sam Fox-Musikverlag Berlin, der zur Edition Bote & Bock gehörte.

Auf dem Titelblatt ist lediglich die Silhouette von Nola Locke, der Frau des Komponisten, zu sehen – als Schattenriss in einem Medaillon.

Auf der zweiten Seite wird für den Sam Fox-Titel The Water Bug geworben. Der Begriff Novelty Piano Music taucht hier nicht auf. Statt dessen wird von „A rolling, rollicking musical tale of the happy-go-lucky water bug“ gesprochen, einer rollenden, ausgelassenen musikalischen Geschichte über den fröhlichen Wasserkäfer, dessen ansteckender Rhythmus und dessen Melodie einen besonderen Reiz auf Pianisten ausüben, die sich für diese Art von Musik interessieren: There is a distinctive appeal in its contagious rhythm and melody that will find favour with pianists interested in music of this kind. On Sale wherever sheet Music is sold.

Weitere Nummern, die man sich bei seinem „Dealer“ für 50 Cent mit dem üblichen Rabatt sichern sollte (Secure these through your dealer) werden auf Seite 8 angepriesen. Zwei der abgedruckten Nummern haben als Copyright-Angabe das Jahr 1920, der Titel Sparklets das Jahr 1921.

Auf der nächsten Seite taucht in der Anzeige der Begriff Sycopations auf – Roy Bargy Sycopations  snatches from original pianologues. Der Jazz- und Ragtime-Pianist Roy Bargy war ein wichtiger Vertreter der Piano Novelty. Dieser Begriff taucht aber erst auf der Rückseite auf in Zusammenhang mit der Felix Arndt-Nummer Marionette, Copyright 1925.
No other original novelty number has attained the popularity of that famous sucsess – Nola – and another number by the same composer, written in his characteristic carefree style and abounding in melody, will strike a responsive Marionette – try it over.

Marionette komponierte Arndt bereits 1914, vier Jahre vor seinem Tod.

HB
Nola, Notenrollen-Klavier, aufgenommen mit dem Komponisten Felix Arndt

PDF
– Erste Notenseite und
– 4 Seiten Sam Fox-Annoncen