Zeitl. Einordnung

Handschriftlich festgehalten wurde das Lied um 1646 von dem Pater Johannes Werlin. Obwohl das Lied älter zu sein scheint, kann es aufgrund seiner Thematik auch als Lied zum Dreißigjährigen Krieg verstanden werden.
Bei Erk/Böhme (Deutscher Liederhort, Band II, S. 573) wird auf eine Textfassung nach Schmelzel´s 7. Quodlibet von 1544 verwiesen, in der es heißt:
Es geht ein finstere Wolken herein, ich sorg es muß geregnet sein, es regnet in der Aue wol in das grüne Gras.
Der Spielsatz ist sehr einfach gehalten. Die 4 Stimmen können auf mehrere Spieler verteilt werden, die beiden Oberstimmen zusammen auf einen, 3. und 4. Stimme jeweils auf weitere Spieler. Die Unterstimme kann auch mit ihren zwei Tönen auf einen Kontrabass übertragen werden. Zusätzlich können Perkussionsinstrumente mit möglichst dumpfen Klängen eingesetzt werden, die sich einem wiegenden Rhythmus anpassenden, der zu dem langsamen Voranschreiten eines Heeres passt.
Der Ablauf könnte einem aus der Ferne heranziehenden, dann vorbeiziehenden und langsam wieder abziehenden Tross angepasst werden. Es beginnt instrumental, in der Mitte werden die drei Strophen gesungen, und der Abzug wird wieder nur rein instrumental dargestellt.