
Mit dem Wiener Glocken-Verlag hatte sich Franz Lehár sein eigenes Vertriebssystem aufgebaut. Als er den Verlag 1935 gründete, war er bereits – wie man heute sagen würde – im Rentenalter angekommenen und ein wohlhabender Mann mit Villa in Bad Ischl.
60 seiner Operettenhits erschienen 1937/1938 in zwei Bänden mit jeweils 30 Liedern und Tänzen. Die Titelblätter beider Hefte unterschieden sich nur in der Farbe, von wem der Entwurf stammt, ist nicht angegeben.
Die Bände erschienen in den 50-Jahren mit unverändertem Inhalt, allerdings ohne Fotos von Lehár.
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Übrigens …
… lag im 2. Band eine Mandolinenstimme von der Ouvertüre zur Oper Zampa von F. Herold, herausgegeben von der Verlagsanstalt Hymnophon. Dies sei hier nur erwähnt, um die ausdrucksstarke Zeichnung eines freudigen Mandolinen-Quartetts auf dem Titel zeigen zu können.
