Schwert und Leier, Band 2, 1914

Musikalischer Hausschatz zur Kriegszeit
Autoren/ Hg.
Ort
Jahr
1914
Format
Rücken 30 – 35 cm

Infos/Kommentar

1914 – Deutschland im Kriegsrausch. Dazu passend die mehrbändige Ausgabe Schwert und Leier, prall gefüllt mit vaterländisch-kriegerischen Gesängen und Armeemärschen – getreu dem Motto: Wir Deutschen fürchten Gott, sonst nichts in der Welt. (VII / 43)

Der musikalische Hausschatz zur Kriegszeit enthält 200 Vaterlandslieder, Soldaten- und Kriegslieder, Volkslieder, ernst und heiter, alte und neue Armeemärsche.

Das Inhaltsverzeichnis unterscheidet Lieder und Armeemärsche, Fantasien, Melodienkränze.

Am Anfang steht der Marsch über das „Deutsche FlaggenliedUnsere Marine von Richard Thiele. Dann folgen die Teile V bis VII.

V. Unsere Vaterlandslieder und Armeemärsche,
VI. Unsere Vaterlandslieder und Armeemärsche,
VII. Deutsche Volkslieder, Melodienkränze, Märsche.

Im VII. Teil gibt es den Patriotischen Melodienkranz zum Mitsingen „Wir müssen siegen!“ von Ernst Urbach. Das Potpourri besteht aus 24 Liedern und Märschen. An den Übergängen sind unterstrichene kurze Texte eingebaut, die von einem Sprecher laut vorgetragen werden sollen:

  • Als Hort des Friedens stand Deutschland da.
  • Gerecht, wahrhaft und stark.
  • Wir Deutschen fürchten Gott, sonst nichts in der Welt.
  • Treu steht zur Seite Kaiser Franz.
  • Da zeigen sich ringsum böse Neider und heimtückische Feinde.
  • Noch nie ward Deutschland überwunden, wenn es einig war.
  • So muß denn das Schwert entscheiden.
  • Vorwärts mit Gott.
  • Mobilmachung.
  • Vater, Mutter, Kinder, Freunde begleiten fröhlich singend die ausziehenden Krieger.
  • Heraus die Klinge.
  • Nun aber wollen wir dreschen!
  • Dem Feind ans Leder!
  • Unsere Flotte ist auf der Wacht!
  • Seemanns Los.
  • Vor der Schlacht.
  • Kampf und Sieg.
  • Gebet während der Schlacht.
  • Sturmmarsch.
Das Lied vom Hindenburg Schwert und Leier S VI 40
Das Lied vom Hindenburg, Schwert und Leier S. VI/40

Ähnlich aufgebaut ist die Huldigung in deutschen Liedern mit dem Titel Also sprach Bismarck. Geht es hier um den Erbfeind im Westen, so ist im letzten Lied der sechsten Abteilung der Blick nach Osten gerichtet. Die erste Strophe des Liedes vom Hindenburg lautet:

Wer hält im fernen Osten
vor unsrer Türe Wacht?
Wer steht auf seinem Posten
getreu bei Tag und Nacht?
Und streckt der Bär den Kopf hervor,
wer haut ihn tüchtig über´s Ohr,
dass ihm der Schädel kracht,
dass ihm der Schädel kracht?  

Der Hindenburg, der alte Reck´,
der Russentod, der Russenschreck,
der hält im deutschen Osten
vor unsrer Türe Wacht!

Siehe auch Lied von Ascher Des Kanzlers Worte.

PDF
– Innentitel
– Alphabetisches Inhaltsverzeichnis
– Inhaltsübersichten der ersten vier Bände Unsere Vaterlandslieder und Armeemärsche
– Erste Notenseite Unsere Marine